Neubau des LVR-Hauses am Ottoplatz

Anlass/Ziel

Der Landschaftsverband Rheinland beabsichtigt, das Gebäudeensemble am Ottoplatz 2 in Köln-Deutz durch einen Büro-/Verwaltungsneubau mit Sondernutzungen und Tiefgarage zu ersetzen.

Der Neubau soll aus einer bis zu 7-geschossigen Mantelbebauung und einem Hochhaus bis zu einer Höhe von 73 m bestehen. Es sind oberirdisch 38 000 m2 BGF städtebaulich verträglich auf dem Wettbewerbsgrundstück zu platzieren und – neben den Mitarbeitenden der Sondernutzungen wie Reproservice, Poststelle, Konferenzbereich, mindestens 1 000 Büroarbeitsplätze realisierbar sein.

Es wurden gestalterisch anspruchsvolle Entwürfe erwartet, der die Entwicklungsziele des Masterplans „Innenstadt Köln“ sowie die Nachhaltigkeitsziele des LVR umfassend berücksichtigen, eine Antwort auf die exponierte städtebauliche Situation formulieren und ordnend auf das städtebauliche Umfeld einwirkt.

Verfahren

Die Auslobung des Wettbewerbs erfolgte als nichtoffener, einphasiger Planungswettbewerb für Architekten nach RPW 2013 §3 (3) mit 24 teilnehmenden Büros.

Für den begrenzten Wettbewerb sind 24 Architekturbüros zugelassen. Folgende Büros – in alphabetischer Reihenfolge – waren bereits ausgewählt:

• Astoc, Köln (D)
• Barkow Leibinger Architekten, Berlin (D)
• BE Berlin GmbH, Berlin (D)
• Gatermann + Schossig, Köln (D)
• Gerber Architekten, Dortmund (D)
• Ingenhoven, Düsseldorf (D)
• Kaan Architekten, Rotterdam (NL)
• kadawittfeldarchitektur, Aachen (D)
• Staab Architekten, Berlin (D)

Im Rahmen der öffentlichen Bekanntmachung (2016/S 175-314399) im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, veröffentlicht am 07.09.2016, wurden weitere Architekturbüros aufgefordert, sich für die Teilnahme am Wettbewerb zu bewerben.

Aus dem Teilnahmewettbewerb sind neben den o.g. ausgewählten teilnehmenden Büros 15 weitere Architekturbüros für die Wettbewerbsteilnahme im Losverfahren bestimmt worden:

• ARGE Sinning / Herzig Architekten, Darmstadt (D)
• ATP Architekten GmbH, Offenbach (D)
• BOLWIN I WULF Architekten, Berlin (D)
• Paul Böhm Planungsgesellschaft mbH, Köln (D)
• Max Dudler, Berlin (D)
• Fink + Jocher Gesellschaft von Architekten mbH, München (D)
• JSWD Architekten GmbH, Köln (D)
• Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH, Düsseldorf (D)
• Knerer und Land Architekten GmbH, München (D)
• Christoph Mäckler Architekten, Frankfurt (D)
• Muffler Architekten, Tuttlingen (D)
• Riegler Riewe Architekten GmbH, Berlin (D)
• SAA Schweger Architekten GmbH, Hamburg (D)
• Wittfoht Architekten, Stuttgart (D)
• Wulf Architekten GmbH, Stuttgart (D)

Preisgericht

Fachpreisrichter/innen

• Prof. Jörg Aldinger, Architekt, Stuttgart
• Brigitte Kochta, Architektin, Berlin
• Prof. Ulrike Böhm, Landschaftsarchitektur, Berlin
• Prof. Dr. Berthold Burkhardt, ICOMOS, Monitoringstelle UNESCO, Braunschweig
• Prof. Jörg Friedrich, Architekt, Hamburg
• Franz-Josef Höing, Baudezernent der Stadt Köln
• Barbara Kaulhausen, Architektin, Leverkusen
• Prof. Hilde Léon, Architektin, Berlin
• Reinhard Lepel, Architekt, Köln
• Jürgen Minkus, Architekt, Köln
• Prof. Manfred Ortner, Architekt, Köln
• Prof. Kirsten Schemel, Architektin, Berlin
• Prof. Johannes Schilling, Architekt, Köln
• Prof. Michael Schumacher, Architekt, Frankfurt a.M.
• Prof. Kunibert Wachten, Stadtplaner, Dortmund
• Christian Hoffmann, Architekt, Aachen

Sachpreisrichter

• Ulrike Lubek / Reiner Limbach, Landschaftsverband Rheinland
• Thomas Böll, Landschaftsverband Rheinland
• Rolf Einmahl, Landschaftsverband Rheinland
• Frank Boss, Landschaftsverband Rheinland
• Prof. Dr. Jürgen Rolle, Landschaftsverband Rheinland
• Ralf Klemm, Landschaftsverband Rheinland
• Detlef Althoff, Landschaftsverband Rheinland
• Stephan Haupt, Landschaftsverband Rheinland
• Ulrike Detjen, Landschaftsverband Rheinland
• Heinz Schmitz, Landschaftsverband Rheinland
• Dietmar Ciesla-Baier, Politische Vertretung Stadt Köln
• Ralph Sterck, Politische Vertretung Stadt Köln
• Teresa Elisa De Bellis-Olinger, Politische Vertretung Stadt Köln
• Michael Weisenstein, Politische Vertretung Stadt Köln
• Kirsten Jahn, Politische Vertretung Stadt Köln

Aus dem Preisgerichtsgremium wurde Herr Prof. Jörg Aldinger für den Vorsitz des Preisgerichtes vorgeschlagen und mit 30 Stimmen und einer Enthaltung zum Vorsitzenden des Preisgerichtes gewählt.

Termine

Veröffentlichung EU-Auftragsbekanntmachung: 10.09.2016
Ausgabe: 19.10.2016
Kolloquium: 04.11.2016
Abgabe Pläne: 16.01.2017
Abgabe Modell: 27.01.2017
Preisgericht: 20.02.2017
Ausstellungseröffnung: 10.03.2017

Preisträger

Anerkennungen

wulf architekten gmbh / Stuttgart
JSWD Architekten GmbH & Co.KG / Köln
RKW Architektur + / Düsseldorf
Wittfoht Architekten BDA / Stuttgart
Staab Architekten GmbH / Berlin

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