Fassadengestaltung DIN e.V. Berlin

Anlass/Ziel

Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) beabsichtigte die Sanierung der von 1964-1991 in Betrieb genommenen Gebäudeteile in der Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin mit einer Bruttogrundfläche von ca. 23.700 qm. Da auch die noch in ihrem ursprünglichen Zustand vorhandenen Fassaden aufgrund ihres Alters gravierende Mängel aufweisen und den heutigen energetischen Anforderungen nicht entsprechen, sollten diese im Rahmen der Sanierungsmaßnahme erneuert werden.

Gegenstand dieses Wettbewerbs war die Fassadenerneuerung der Bauteile Altbau, Bauteil I, II und III am Standort Burggrafenstraße 6 mit einer Fassadenfläche von ca. 9.900 qm. Als Gesamtkostenrahmen für die neue Fassade waren 6,0 Mio. Euro netto vorgegeben.

Neben der Fassadenerneuerung war ein weiterer Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe die Grundrissneuplanung in öffentlich-repräsentativen Bereichen. Hierzu gehören im Erdgeschoss der barrierefreie Haupteingang in der Burggrafenstraße mit dem anschließenden Foyer und das Mitarbeiterrestaurant sowie ein Teilbereich des 10. Obergeschosses.

Es war eine angemessene Fassadensprache im stadträumlichen Kontext zu finden, welche einerseits dem Gebäude einen repräsentativen Außenauftritt verleiht und andererseits den Anforderungen an eine hohe architektonische Qualität der Fassadengestaltung gerecht wird.

Die Fassaden sollten unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzepts nach der aktuell gültigen EnEV geplant werden.

Verfahren

Die Auslobung erfolgte als nichtoffener, einstufiger Einladungswettbewerb für Architekten. Das Verfahren wurde anonym durchgeführt.

Wettbewerbsgegenstand war eine neue Fassadengestaltung, die im Zuge des vorgesehenen Umbaus und der Modernisierung der Bestandsimmobilie umgesetzt werden soll.

Das DIN-Gebäude liegt im Berliner Stadtteil Mitte, südlich des Zoologischen Gartens Berlin an der Einmündung der Burggrafenstraße in die Kurfürstenstraße.

Die folgenden 9 Teilnehmer wurden vom Auslober in Abstimmung mit dem Stadtbezirk Mitte von Berlin aufgrund ihrer besonderen fachlichen Eignung und ihrer Erfahrung ausgewählt:

 AWB ARCHITEKTEN – Architekturbüro Bauer BDA, Dresden
 behet bondzio lin architekten GmbH & Co. KG, Münster
 Kim Nalleweg Architekten, Berlin
 klm-Architekten Berlin GmbH, Berlin
• RKW Architektur + | Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH, Leipzig
• Sauerbruch Hutton – Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
• Thomas Müller Ivan Reimann – Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
• W&V Architekten GmbH, Berlin
• haas cook zemmrich | STUDIO2050 – freie Architekten PartG mbB, Stuttgart

Preisgericht

Fachpreisrichter/innen

• Barbara Ettinger-Brinckmann, Architektin, Kassel
• Prof. Ansgar Schulz, Architekt, Leipzig
• Prof. Jörg Springer, Architekt, Berlin / Weimar
• Prof. Mara Pinardi, Architektin, Berlin

Sachpreisrichter/innen

• Rüdiger Marquardt, Vorstand Deutsches Institut für Normung e.V., Berlin
• Dr Mario Schacht, Geschäftsführung Beuth Verlag GmbH, Berlin
• Christoph Winterhalter, Vorstand Deutsches Institut für Normung e.V., Berlin
• Daniel Schmidt, Geschäftsleitung Deutsches Institut für Normung e.V., Berlin

Termine

Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen: 06.10.2017
Einlieferung der Teilnahmebestätigung der Wettbewerbsteilnehmer: 12.10.2017
Ortsbesichtigung: 16.10.2017
Eingang schriftlicher Rückfragen bis zum: 18.10.2017
Beantwortung der Rückfragen bis: 24.10.2017
Abgabe der Wettbewerbsarbeit: 20.11.2017
Preisgericht: 18.12.2017

Preisträger

Downloads

Es liegen momentan keine Downloads für das Verfahren vor.